Kroatien startet mit boomenden Tourismus durch

Mick

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Folgende Pressemeldung landete heute in meinem Postfach:

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(Hamburg, 22. Oktober 2013) Der Tourismus in Kroatien boomt. Für dieses Jahr wird mit Rekordeinnahmen in Höhe von 7,5 Milliarden Euro gerechnet. Die Zahl der Übernachtungen steigt voraussichtlich um drei Prozent. Dies bringt neuen Schwung in die Privatisierung von Hotelgruppen und Investitionen in neue Resorts. Laut TOPHOTELPROJECTS (www.tophotelprojects.com), dem führenden Informationsdienstleister für Hotelketten und Hotelbau-Projekte, werden in dem EU-Land derzeit zwölf größere Hotelprojekte mit insgesamt mehr als 2.900 neuen Hotelzimmern voran getrieben.

Zu den anstehenden Großinvestitionen gehören unter anderem mehrere Vorhaben in Split. Geplant ist in diesem Urlaubsort die Erweiterung der Bettenzahl auf mittlere Sicht um 5.000. Bis Mitte 2014 sollen die ersten Ausschreibungen für günstig gelegene Grundstücke der öffentlichen Hand in Ufernähe starten. Auch ein Kongresszentrum ist geplant. Die Valamar-Hotelgruppe plant größere Investitionen in Neubauten und Modernisierungen auf der istrischen Halbinsel, unter anderem bei Porec. Dazu kommt das kurz vor Modernisierungsabschluss stehende President Hotel (Babin Kuk/Dubrovnik). Insgesamt will die Gruppe bis Mitte 2015 annähernd 60 Millionen Euro investieren und auch bei Privatisierungen Angebote unterbreiten.

Auf der Adriainsel Brac ist ein 400 Millionen-Euro-Projekt für den Gesundheitstourismus geplant, das auch zur Verlängerung der Saison beitragen soll. Es sieht den Bau von vier Spezialkliniken sowie mehrerer Hotels vor. Auch der stillgelegte Flughafen soll wieder in Betrieb genommen werden. Der Gesundheitstourismus steckt in Kroatien insgesamt noch in den Kinderschuhen. Aushängeschild ist das Angebot des "Thalassotherapie"-Komplexes in Opatija.

In Dubrovnik gehen die Vorbereitungen weiter, mit Wasserflugzeugen einen Linienverkehr zu einigen Adriainseln zu starten. Schon seit mehr als einem Jahrzehnt will die deutsche ECA (European Coastal Airlines) damit wieder eine Verkehrsinfrastruktur aufbauen, die zwischen den beiden Weltkriegen schon einmal vorhanden war. Der britische Investmentfonds EMAC beabsichtigt, in Kroatien in den Ökotourismus zu investieren und plant in Istrien sowie bei Dubrovnik auf der Halbinsel Peljesac Vorhaben. Er hat 2013 seinen umfangreichen Landerwerb abschließen können. In Dubrovnik selbst investieren die Hotelgruppen Jadranski Luksuzni Hoteli und Riviera Adria weiter in ihre dort bestehenden Anlagen (über 60 Mio. Euro).

Über TOPHOTELPROJECTS: Die Online-Datenbank bietet über 5.000 Top-Hotelprojekte (nur First Class- und Luxushotels) mit kompletten Projektdaten und Ansprechpartnern. Monatlich kommen durchschnittlich 150 neue Hotelprojekte hinzu und mehrere hundert Hotelprojekte werden aktualisiert. Abonnenten von TOPHOTELPROJECTS sind führende Ausstatter und Zulieferer der Top-Hotellerie. Neben der Datenbank für Hotelbau-Projekte wird eine Datenbank mit Profilen aller wichtigen Hotelketten weltweit betrieben: TOPHOTELCHAINS bietet ausführliche Informationen zu allen bedeutenden Hotelmarken. Ferner verfügt das Unternehmen mit TOPHOTELANALYTICS über detaillierte Länder-Hospitality Reports zu über 200 Ländern.

Weitere Informationen:
www.tophotelprojects.com
www.tophotelchains.com
www.tophotelanalytics.com


Kontakt:
Andreas Rohde, rohde.a@tophotelprojects.com
TOPHOTELPROJECTS GmbH
Jeersdorfer Weg 20
27356 Rotenburg Wümme (bei Bremen)
Telefon: 04261 4140 0 - Fax: 04261 4140 400

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m.w.

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Ehrlich gesagt, ich traue weder dieser Jubel-Meldung (die offensichtlich auch im Eigeninteresse des Urhebers der Presseaussendung liegt) noch dieser Meldung http://www.adriaforum.com/kroatien/kroatien-exporte-brechen-ein-t74952/ . Beides spiegelt meiner Meinung nach höchst subjektive und von Eigeninteressen geprägte Sichtweisen der kroatischen Wirtschaft dar. Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte zwischen diesen beiden Extremen.

Wie viele hier im Forum konnte auch ich keinen boomenden Tourismus in Kroatien erleben (was wohl auch am wirtschaftlichen Umfeld der Herkunftsländer der Touristen liegt) und mit Luxushotels allein wird man keinen Boom erreichen können (und auch nicht herbeischreiben). Umgekehrt halte ich es auch für sehr gewagt, nach knapp mehr als 3 Monaten angebliche Exporteinbrüche allein auf den EU-Beitritt zurückzuführen.
 
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