Aktuelle Politik in Kroatien

Heiko705

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Heiko, wenn du in das erste Drittel des vorigen Jahrhunderts denkst, waren das nicht "Zeiten, in denen viele Ausländer aufgenommen werden sollten". Und Marius erzählt ja authentisch von den 70er-Jahren, in denen ich selbst zum ersten Mal mit jugoslawischen "Gastarbeitern" zu tun bekam, die schlicht und einfach gebraucht, ja regelrecht angeworben wurden. Ich glaube, dass Rechtspopulismus zumeist aus eigenen Ängsten entsteht. Das gilt wohl für alle europäischen Staaten, die ich kenne, auch für Kroatien.
Ja genau, aus den eigenen Ängsten, da so mancher befürchtet, dadurch was zu verlieren.

Ich meinte Zeiten, in denen man verstärkt mit Ausländern zu tun hat. Da passt ja diese Zeit der jugoslawischen Gastarbeiter auch mit hinein.

Vom dritten Reich wollte ich jetzt nicht reden, das lassen wir außen vor.
 

Marius

Forums-Philantrop
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Wir sprechen über politische Vorgänge in Kroatien und dass diese Änderungen auch in anderen Ländern Europas und sogar weltweit ebenfalls erkennbar sind.
Ich sehe da nicht die geringste Entgleisung bis jetzt, oder habe ich etwas überlesen?
 

Suncokret

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https://www.deutschlandfunk.de/kroa...enparadies.922.de.html?dram:article_id=418259
Heute, 30.06.2018 11:05 Uhr
Gesichter EuropasKroatiens Adria - Nationalismus und Alltag im Ferienparadies
Von Grit Eggerichs

Die kroatische Regierung kämpft in einem alten Grenzstreit mit Slowenien um die Hoheitsgewässer der istrischen Piranbucht. Ljubljana könnte in diesem Konflikt verhindern, dass Kroatien dem Schengenraum beitreten darf. Beide Regierungen haben auf stur geschaltet. Es geht um Nationalismus statt um die Lösung praktischer Probleme. Die Bucht von Piran ist nicht nur ein Politikum, sie ist auch Teil einer der attraktivsten Ferienregionen Europas: der kroatischen Adriaküste mit ihren 1.200 Inseln. Dabei gibt es auf vielen der Inseln weder fließendes Wasser noch Internet. Vielen Menschen hat der EU-Beitritt des Landes nichts gebracht. Hotels verfallen, Inseln verwaisen, und der schwelende Grenzstreit könnte die Region weiter ins Abseits befördern.
 
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