Sonnenstrom von der Insel Pag

Suncokret

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#3
Schöner Bildbericht, burki :)
Nach Wind und Sonne fehlt jetzt nur noch ein Wellenkraftwerk ;-) Immerhin muss HR fast 60% seines Energiebedarfs importieren. Da müsste noch mehr zu machen sein...
 

claus-juergen

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#4
hallo suncokret,

danke für den hinweis auf den ersten solarpark auf der insel pag. ob allerdings die von dir verlinkte firma hier kompetent ist, so ein projekt zu verwirklichen, ist fraglich. wenn ich mir die leistungsbilanz des unternehmens ansehe, so kann ich bisher keine erfolgreichen projekte in der vergangenheit erkennen. da gibt es ausser einer minibeteiligung an einem bestehenden solarpark in deutschland nur künftige projekte. möglicherweise geht es nur ums "geld einsammeln".

ich frage mich, warum nicht die großen und kompetenten player in dieser branche wie z. b. juwi, prokon oder wpd nicht schon längst bei solarparkts in kroatien tätig sind. bisher gibt es in diesem land erst einige windparks. die sonneneinstrahlung alleine ist zwar ein faktor, investitionssicherheit und netzanbindung sind jedoch mindestens genauso wichtig. wir werden sehen, was beim thema erneuerbare energien noch im lande geschieht.

grüsse

jürgen
 
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Suncokret

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#5
Deine Warnung möglicherweise geht es nur ums "geld einsammeln" ist ernst zu nehmen. Ich will meinen Hinweis auch keinesfalls als Werbung für die Firma oder gar eine Geldanlage dort verstanden wissen. Mich erstaunt nur seit Jahren, dass die Sonnenenergie in HR vergleichsweise wenig genutzt wird (außer zum Braten von Touristen ; -)
 

claus-juergen

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#6
hallo suncokret,

auch ich bin ein leidenschaftlicher befürworter der erneuerbaren energien. kroatien bietet sich hier besonders an. wasserkraft, windkraft und solarenergie (thermisch genauso wie pv) wären hier sicherlich lukrativ und sinnvoll. allerdings ist bisher anscheinend die einspeisevergütung bei pv nicht so hoch und langfristig ausgelegt, daß sich der bau von solarkraftwerken lohnt.

wenn potente und fachkompetente investoren bisher einen bogen um das land gemacht haben, dann wird die investition bisher nicht wirtschaftlich gewesen sein. in ländern wie spanien und italien, selbst griechenland hingegen, die eine ähnliche sonneneinstrahlung aufweisen, wurden in den vergangenen jahren große solarparks gebaut. auch dachanlagen sieht man in kroatien so gut wie gar nicht.

ob die gesetzlichen regelungen nun in dieser hinsicht investitionsfreundlicher sind als in der vergangenheit, kann ich nicht sagen. es wäre jedenfalls eine möglichkeit, energieautark bei der stromproduktion zu werden. hinzu käme die schaffung von arbeitsplätzen. warten wir ab, wohin die entwicklung geht...

grüsse

jürgen
 

Suncokret

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#7
Zu den Einspeisevergütungen hatte ich vor einiger Zeit mal etwas gesammelt:
Kroatien ändert Einspeisetarife für erneuerbare Energien. Weniger für Solarenergie aber größeres Fördervolumen / Nachfrage zieht noch nicht an. http://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/maerkte,did=600862.html
Drastische Kürzung der Solarförderung in Kroatien http://www.photovoltaik.org/news/in...e-kuerzung-der-solarfoerderung-kroatien-12247
http://www.turm-krk.de/de/turm/solarthermie/photovoltaik Photovoltaik in Kroatien / Insel Krk, PV, Solaranlage, Einspeisevergütung

P.S. Habe noch was gefunden über die zuletzt genannte Seite: http://borovac-knabe.de/2012/03/groesste-solaranlage-kroatiens-in-betrieb-genommen-2/2778
 

Armin Hambrecht

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#8
Hallo Claus-Jürgen,

die SolarArt Kraftwerk GmbH&Co.KG ist eine Tochter der SolarArt GmbH&Co.KG. Die Kraftwerk Gibt es seit 2012, deshalb kann sie in der Leistungsbilanz verständlicherweise nicht viele Anlagen nachweisen.

SolarArt GmbH&Co.KG baut und Projektiert seit 1998 Photovoltaikanlagen im Wert von 60 Mio € die von 887 Investoren finanziert wurden. Die SolarArt Serices betreut 790 Photovoltaikanlagen bundesweit durch Wartung, Instandhaltung und Fernüberwachung.

Seit 2012 bietet die rechtlich unabhängige SolarArt Kraftwerk 1 GmbH&Co.KG als Teil der SolarArt Gruppe nachhaltige Geldanlagen an. Sinnhaften Projekten eine Chance geben ist der Auftrag der SolarArt Kraftwerk. Deshalb muss jedes Projekt seinen Beitrag zur Verbesserung des Carbon Footprint nachweisen. Sinnhafte Projekte sind ökonomisch, ökologisch, sozial ertragreich.

Deshalb kauft und betreibt die SolarArt Kraftwerk Sachanlagen. Erneuerbare Energien, energieeffiziente Logistik, regionale Biolebensmittelproduktion, nachhaltige Immobilien und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen im In- und Ausland sind die Tätigkeitsfelder für diese Sachanlagen. Eine Beteiligung an anderen Unternehmen die Sachanlagen besitzen ist ebenfalls möglich. Erträge erwirtschaftet die SolarArt Kraftwerk durch den Verkauf der Sachanlageprodukte oder deren Erzeugnissen wie z.B. Strom. Um diese Investitionen zu finanzieren reicht die SolarArt Kraftwerk Nachrangdarlehen und partiarische Darlehen aus, die als Sachwert Sparvertrag, Sachwert Sparvertrag Chance, Sachwert Sparvertrag U35, Erfolgsanlage, Festzinsanlage und Sachwert Rente angeboten werden.

Keine Sorge, es geht nicht nur ums Geld einsammeln. Mittlerweile sind für Kolan I+II die notwendigen Anträge eingereicht und die Bauanträge sind in Arbeit. Da wir auch die sozialen Kriterien ernst nehmen, sind wir bestrebt möglichst viel Wertschöpfung im Land zu belassen. Das ist bei den von ihnen genannten Projektentwicklern nicht üblich. Und übrigens ist Groß nicht immer ein Synonym für Gut.

Sonnige Grüße aus dem Taubertal

Armin Hambrecht
Geschäftsführer der SolarArt GmbH&Co.KG und der SolarArt Kraftwerk 1 GmbH&Co.KG
 

claus-juergen

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#9
hallo herr hambrecht,

vielen dank für ihre infos. halten sie uns einfach auf dem laufenden, was mit ihren plänen in unserem urlaubsland geschieht bzw. wann der solarpark fertiggestellt ist.

grüsse

jürgen
 

claus-juergen

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#10
hallo suncocret,

wie von mir vermutet, ist es scheinbar nichts geworden mit der groß angekündigten freiflächen-solaranlage auf pag. jedenfalls existiert die web-site des initiators nicht mehr. vielleicht kann ja jemand, der dieses jahr seinen urlaub auf pag verbracht hat, und etwas über den baufortschritt berichten.

grüsse

jürgen
 

claus-juergen

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#12
hallo suncokret,

aus der von dir zitierten web-site geht hervor, daß baubeginn im 3. quartal 2013 sein sollte.

"Baubeginn ist für das 3. Quartal 2013 vorgesehen. "

wie ist nun der stand der dinge? ist der baubeginn erfolgt und wenn ja, wann soll die anlage fertiggestellt und am netz sein?

grüsse

jürgen
 

Suncokret

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#13
Die Gründe für die Verzögerung liegen möglicherweise in der Schwerfälligkeit eines kroatischen Entscheidungsträgers. Vielleicht wartet er noch auf sein Weihnachtsgeld.
 
B

bruce

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#14
Scheinbar ist alles was der Umwelt halbwegs gut tut und den Energieriesen nicht so in den Plan passt zu schwer realisieren....
wünsche gutes Gelingen!
 

claus-juergen

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#15
hallo suncokret,

du hast uns im April 2013 die hier beschriebene Freiflächen-Solaranlage auf Pag vorgestellt. Eigentlich sollte diese Anlage ja schon am Netz sein. Aus glaubhafter Quelle von der Insel Pag ist mir versichert worden, daß da jedoch bisher nichts geschehen ist, d. h. es wurde anscheinend nichts gebaut. Kannst du uns näheres dazu sagen?

Vielleicht meldet sich Herr Armin Hambrecht ja noch mal. Der war ja vor mehr als einem Jahr recht zuversichtlich und erklärte, daß es bei dem Projekt natürlich nicht nur "ums Geld einsammeln von unbedarften Anlegern" ging.

grüsse

jürgen
 

claus-juergen

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#17
hallo Marius,

nicht so voreilig. Ich bin zwar auch skeptisch, weil auch gerade im Bereich der Erneuerbaren Energien unseriöse Anbieter auf dem Markt sind, denen es nur ums Geld einsammeln geht. Prokon ist ja diesbezüglich als größte Geldvernichtungsmaschine bekannt geworden. Vielleicht gibt es im hier behandelten Fall ja eine logische Erklärung und das Geld ist sicher angelegt für den Start der Bauarbeiten. Ich bin jedenfalls neugierig...

grüsse

jürgen
 

Suncokret

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#18
"Im Mai 2014 wurden im kroatischen Wirtschaftsministerium personelle Konsequenzen aus der fehlgeschlagen Vergabe der Einspeiseverträge 2013/ 2014 gezogen. Das Wirtschaftsministerium handelt derzeit mit den Errichtern der Photovoltaikanlagen eine offizielle Regelung zur Heilung dieses Umstandes aus. Mit gesetzlich geregelten Einspeiseverträgen sollen dann alle Anlagen versehen werden, die bei der Vergabe im Jahr 2013 vollständige und termingerechte Unterlagen eingereicht hatten. (....)" http://www.solarart-kraftwerk.de/aktuelle-projekte/photovoltaik-kraftwerk-in-pag-kroatien.html Scheint eine unendliche Geschichte zu sein...
 

claus-juergen

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#19
hallo Suncokret,

meine Skepsis bleibt. Aus dem von dir genannten Link geht nicht einmal hervor, wie hoch die Einspeisevergütung ist. Das ist doch das Wichtigste für einen Kapitalanleger. Davon hängt die geplante Ausschüttung ab. Auch die ist nirgendwo genannt. Kein Wort über die AfA. Auch erschließt sich mir hier nicht die Art des Investments. Genußrecht, KG-Anteil oder was auch immer? Vielleicht handelt es sich bei den gesammelten Einlagen aber auch nur um einen "Blind Pool", wo das Geld in alle möglichen geplanten Investments, u. a. den Solarpark Pag gesteckt werden darf. Andre Kostolany hat mal gesagt: "In einen Blind Pool investieren nur Blinde."

skeptische Grüsse von

jürgen
 

Suncokret

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#20
Skeptisch bin ich da auch. Zu den Einspeisevergütungen hatte ich früher schon mal etwas mitgeteilt, u.a.
"Die Förderung der Photovoltaik in Kroatien wird deutlich zurückgefahren. Betroffen sind primär Großprojekte gewerblicher Investoren, für kleinere Anlagen fallen die Kürzungen deutlich weniger stark aus. Der Entscheidung gingen längere öffentlich ausgetragene Konflikte innerhalb der Regierung voraus, ob zukünftig eher auf Biogas oder auf die Photovoltaik gesetzt werden solle. Der schließlich gefundene Kompromiss gibt keine klare Strategie für die Zukunft der erneuerbaren Energien vor, sondern wirkt eher wie ein für alle Beteiligten einigermaßen gesichtswahrender Formelkompromiss."
http://www.photovoltaik.org/news/in...e-kuerzung-der-solarfoerderung-kroatien-12247

und
Kroatien ändert Einspeisetarife für erneuerbare Energien http://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/maerkte,did=600862.html

Die neueren Entwicklungen habe ich nicht verfolgt; ein Freund, der in Kroatien daran Interesse hatte, hat "sein" Projekt aufgegeben.
 
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