Sozialkaufhaus

Sporting 505

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#2
Gut das auch in diese Richtung etwas passiert. Wird auch sicher gut angenommen.
Nicht nur für,,Sozialschwache " Man kann sich schnell mit modischer Kleidung oder anderen brauchbaren Dingen eindecken für wenig Geld. Gibt es bei uns schon sehr lange. Wenn man zuhause noch brauchbare Ding hat kann man sie dort abgeben zur Weiterverwendung. Eine lohnende Institution wenn das Geld dann auch an der richtigen Stelle ankommt.
 

dalmatiner

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#3
Hallo Ute, das war notwendig vor allem für Rentner oder für Jugendliche, die nicht im Arbeitsleben stehen und sehr wenig Geld haben. Ich habe Bettwäsche, Handtücher und Kleidung für ältere Leute ins Altersheim in Rasa gegeben. Die brauchten sie immer und freuten sich darüber. Es gibt bestimmt hier in Kroatien noch Altersheime die auch solche Sachen gerne nehmen würden. Bei uns müssen die Farben der Handtücher und Decken immer aktuell sein.Das wird nicht im Sozialkaufhaus angeboten..Gruß Traudl
 

claus-juergen

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#5
Ich kann sowas in Zeiten des Sozialabbaus nicht gut heißen,tut mir leid.
Hallo Marius,

Ein Sozialkaufhaus gibt es in Deutschland mittlerweile in jeder mittelgroßen Stadt. Dabei geht's nicht unbedingt darum, Güter an arme Menschen zu verkaufen, sondern auch um die Vermeidung von Müll. Einkaufen kann da jeder, egal wie solvent der Käufer ist. Ich kann da z. B. Dinge gratis abgeben ohne mich um die Entsorgung zu kümmern. Somit finde ich das eine tolle Sache.

Grüße

Jürgen
 

Klaus

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#6

Marius

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#8
Oder machen wir‘s mal so, was glaubst du Klaus?

Bin ich erstens fuer mehr oder weniger Sozialstaat und zweitens, bin ich der Ansicht dass jeder nur fuer sich selbst verantwortlich ist und fuer sonst niemanden, hmmm?

Von wegen eine Kuna mehr in der Tasche!
 

Klaus

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#9
Ich hoffe doch,du bist für mehr Sozialstaat.(in Kroatien)

Solange es aber keine ausreichende Versorgung gibt, halte ich die Idee für ein Sozialkaufhaus für nicht schlecht.

Wie Jürgen schon geschrieben hat,ist sogar in Ländern mit besserer sozialer Absicherung,diese Möglichkeit der
Hilfe zur Selbsthilfe,eine Selbstverständlichkeit.

Die abwertenden Bemerkung zu meinen Post, beweist einmal mehr wie du mit der Meinung anderer umgehst.
Ich lege auch keinen Wert darauf mit dir in eine Diskussion einzusteigen,uns trennen Welten.
 

Marius

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#10
Da ist nichts Abwertendes in meinem Post, ich sagte nur, dass ich das nicht gutheißen kann, dass so etwas überhaupt notwendig ist.

Ich bin nämlich der Meinung, dass wir in Ländern leben (D-A-CH), wo so viel Geld, so unanständig viel Geld, du hast ja gar keine Ahnung wie viel Geld vorhanden ist, und dass wir jedem Menschen ein gesichertes Auskommen bieten könnten, weshalb solche Sozialwarenhäuser und Essenstafeln mein absolutes Missfallen erregen weil das meiner Ansicht nach alles gar nicht erorderlich sein sollte, denn gespart wird immer bei den Ärmsten, während sich internationale Konzerne und Superreiche mit legalen und illegalen Steuersparmodellen schön aus der Verantwortung ziehen können und wenige Reiche immer mehr Geld und Reichtum horten.

Soeben werden in Österreich alle Sozialleistungen drastisch gekürzt, sinnvolle Projekte nicht mehr finanziert, Arbeitnehmerrechte beschnitten etc. etc. etc. während man Putin, Orban und Konsorten hofiert.

So weit liegen wir also gar nicht auseinander, du hast schlicht mein Posting nicht verstanden und obendrein kennst du mich offenbar nur ganz oberflächlich, das ist alles. :)

Peace!
 

Adriatik

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#11
Hallo Marius
Du solltest deine Politischen persönlichen Meinungen über Österreich für dich behalten, wir sind hier im ADRIAFORUM
 

Barraquito

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#12
Wieso?
Darf man nicht sagen, was passiert, wenn der Staat sich aus der Verantwortung zieht?
Die Folgen sind weitreichender als das, was man über Tafeln und Sozialkaufhäuser ein wenig unter den Teppich kehren kann.
 

stoitschkov

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#13
Vielleicht wären dann die Proteste der sehr großen Masse der sozial, politisch und wirtschaft
lich Benachteiligten größer und effektiver.
 
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claus-juergen

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#14
hallo,

bleiben wir doch beim Thema Sozialkaufhaus. Soziale Ungerechtigkeiten kann man überall auf der Welt anprangern. Ich glaube, in unseren Industriestaaten jedoch am Wenigsten.

Es geht doch bei so einer Einrichtung wie oben schon geschrieben darum, daß jemand etwas loswerden kann, was einem anderen noch nützen kann und eben nicht sofort weggeworfen werden muß. Zudem finden Menschen dort eine Beschäftigung, sei es, daß sie ein paar Euro verdienen, sei es, daß sie vielleicht aus ihrer Vereinsamung herausgerissen werden und eine Aufgabe und einen Sinn im Leben sehen.

Ein paar Kilometer von mir entfernt befindet sich eine Altholzverbrennungsanlage. Dort werden hauptsächlich alte Möbel, alte Fenster und Türen und ein geringer Teil sonstiges Altholz verbrannt. Ist euch überhaupt bewußt, daß Möbel, die früher eine Anschaffung fürs Leben waren, heutzutage ein Billig-Wegwerfartikel in unserer Gesellschaft geworden sind? Genauso verhält es sich mit Wohntextilien und Textilien überhaupt. Von "Deko-Artikeln" ganz zu schweigen. All dieses Zeug, was schnell mal so nebenbei gekauft und kurzzeitig verwendet oder nur irgendwo rumgestanden ist, kann hier wiederverwertet werden indem es in einem Sozialkaufhaus angeboten wird. Eine "win-win-Situation" sagt der Betriebswirt.

grüsse

jürgen
 
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Marius

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#15
Na wo sonst als in einem Strang „Sozialkaufhaus“ sollte man gesellschaftliche, soziale Entwicklungen diskutieren? Schliesslich betrifft diese Entwicklung ja nicht nur Kroatien sondern uns alle in ganz Europa.

Das ist keineswegs eine Themenverfehlung sondern trifft den Nagel vielmehr auf den Kopf.
 

Marius

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#16
Und Juergen, ich kann dir nur teilweise recht geben, denn genau diese sozialen Errungenschaften werden uns in unserem Europa gerade jetzt, heute, in diesem Moment peu-a-peu weggenommen.
 
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