Frühestens in 5 Jahren gibt es den €uro

Heiko705

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#23
Selbstverstaendlich wird mittel- und langfristig alles immer billiger, das eine mehr das andere weniger.
Oder wie sonst erklaert ihr euch, dass wir alle immer mehr sinnvolle oder sinnlose Sachen besitzen?

Alles wird teurer, wir verdienen immer weniger, kaufen aber immer mehr. Erkennt man da nicht irgendwo einen Knick in der Logik? ;-)
Marius, jetzt sei aber mal halbwegs realistisch! Sonst bist Du das doch!
Jeder (und nun wirklich jeder) weiß, dass die Steigerung der Löhne mit der allgemeinen Preissteigerungsrate nicht mithalten kann. Das ist nun schon hundertfach bewiesen worden. Welche Gewerkschaft wäre mit Ihrer Forderung, die Löhne der Belegschaft in gleichem Maße steigen zu lassen wie die Inflation, schon einmal durchgekommen? Da hinkt man immer hinterher. Wenn Du sagst, Dein Einkommen steigt schneller als die Preise, dürftest Du so ziemlich der Einzige sein. Wahrscheinlich verdienst Du einfach zu viel und hast vergessen, wie es für Andere ist. "Alles wird billiger" - das halte ich nicht für besonders realitätsnah.

Ich habe jedenfalls nicht immer mehr sinnloses Zeug zuhause rumliegen.

Um das zu beweisen, reicht eine simple Auflistung der Lohnsteigerung in Österreich nicht aus. Es gibt z. B. auch solche Artikel: http://www.spiegel.de/wirtschaft/so...0-um-bis-zu-50-prozent-gesunken-a-670474.html

Bist es nicht sonst immer Du, der alles genauestens und fundiert belegt haben möchte?
 
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nihil-est

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#24
Heute, 2017, schreibt eine Zeitung also erstmalig(?) das die Kroaten ihre Kuna behalten wollen.
Nix einfach als das - werfen wir einen Blick zurück.

Textauszug:
Auch für Kroatien ist der Abschied von der Landeswährung Kuna kein Thema, zumal die Wirtschaft des jüngsten EU-Mitgliedslandes faktisch schon intensiv mit dem Euro arbeitet. So werden viele Preise auch in Euro angegeben. Notenbankchef Boris Vujcic hält einen Beitritt vor 2019 für unmöglich; die Öffentlichkeit ist gegen den Euro.
Kompletter Link: http://www.focus.de/finanzen/news/e...-der-ganzen-eu-den-euro-geben_id_4346185.html

Damaliger Zeitraum, es gibt ein wirklich sehr gutes Interview mit besagtem Notenbankchef, Herrn Vujcic.
Gerne einmal lesen: http://www.focus.de/finanzen/news/e...-der-ganzen-eu-den-euro-geben_id_4346185.html

Bleiben wir im zeitlichen Kontext, Herr Vujcic bewies eine Weitsicht nicht nur Kroatien betreffend. Die Kredite in Fremdwährung führten zu den bekannten Turbulenzen etwas später.

Die ewige Fragestellung wann denn nun die Kuna geht und der Euro kommt schiebt sich, das steht auch fest, immer weiter nach hinten. Aus aktueller Sicht von 2018 auf nunmehr 2022.
Das liegt nicht einmal daran das Kroatien die Rahmenbedingungen nicht erfüllen würde.

Keine kroatische Regierung der letzten Jahre hatte etwas in der Art gesagt das der €uro binnen 2 Jahren kommt - die notwendige Mehrheit hätte diese ja gehabt.
 

nihil-est

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#25

claus-juergen

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#26
hallo Marius,

aus deiner verlinkten Statistik geht ja eindeutig hervor, daß die Lohnsteigerungen in Austria pro Jahr grob zwischen 1 und 3 Prozent p. a. lagen. Ähnlich dürfte es in Deutschland gewesen sein. Folglich sind tatsächlich die Preise für viele Dinge des täglichen Bedarfs zwar um 100 Prozent gestiegen, nicht jedoch die Löhne im Zeitraum von 15 Jahren.

Für diese Vergleiche gelten die Löhne der großen Masse der Berufstätigen, auch wenn manche Branchen stärkere Gehaltssteigerungen zu verzeichen hatten.

Was die Preisentwicklung der Dinge und Dienstleistungen anbelangt, die wir täglich benötigen, liegt die tatsächlich bei vielen Sachen über diesen Einkommenssteigerungen.

Natürlich hast du mit dem Thema "Konsumterror" recht. Viele Mitbürger kaufen und kaufen und kaufen, ob sie all das Zeug brauchen oder nicht. Früher war ein Opel Ascona gut genug, heute muß es ein SUV sein. Früher hielt der Farbfernseher 15 Jahre, heute muß zu jedem Fernsehereignis eine neue Hightech-Glotze her und so geht das mit vielen Dingen weiter.

Fakt ist für mich, daß Grundnahrungsmittel nach wie vor sehr billig sowohl in Deutschland als auch den EU-Staaten sind, daß aber vieles heute der Ex-und Hopp-Mentalität unterliegt und somit viel Geld für überflüssiges ausgegeben wird.

Das Problem sind nicht die verhältnismäßig niedrigen Löhne der abhängig Beschäftigten im Verhältnis zu den Gewinnen vieler Konzerne, das Problem ist das Thema Konsum an sich.

grüsse

jürgen
 

Marius

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#27
Ein Bier kostete vor 15 Jahren 3 DM, heute kostet es 3 €

Sind das eure Fakten?

Ich bleibe dabei, die Menschen kaufen immer, und zwar viel mehr als vor 20 Jahren, und zwar von allem. Das ist nun mal Realität.

Und das geht nunmal nicht zusammen mit:
"Alles wird teurer,
ich verdiene immer weniger,
kaufe mir aber immer mehr"

Mindestens eine dieser Aussagen muss also falsch sein!
Ich behaupte, die ersten beiden Aussagen sind falsch, die dritte stimmt.
 

claus-juergen

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#28
Ein Bier kostete vor 15 Jahren 3 DM, heute kostet es 3 €

Sind das eure Fakten?

Ich bleibe dabei, die Menschen kaufen immer, und zwar viel mehr als vor 20 Jahren, und zwar von allem. Das ist nun mal Realität.

Und das geht nunmal nicht zusammen mit:
"Alles wird teurer,
ich verdiene immer weniger,
kaufe mir aber immer mehr"

Mindestens eine dieser Aussagen muss also falsch sein!
Ich behaupte, die ersten beiden Aussagen sind falsch, die dritte stimmt.
hallo Marius,

zumindest bezüglich der Einkommensentwicklung der letzten 15 Jahre dürften ja keine unterschiedlichen Ansichten bestehen.

Der Satz "Alles wird teurer" ist genauso stark vereinfacht und wie das Beispiel mit der halben Bier. Viele Dinge des täglichen Bedarfs wie z. B. die Kosten rund ums Wohnen, also Mieten und Kaufpreise für Immobilien (sicher sind die regional auch unterschiedlich), Strom, Wasser, Heizung, Versicherungen etc. sind tatsächlich überdurchschnittlich gestiegen. Elektronisches Zeug wird ständig billiger. Dabei ist ja logisch, daß man ein Handy nicht länger als ein halbes Jahr und eine Glotze und einen Läppi nicht mehr als ein Jahr verwenden kann. Das meinen zumindest Millionen Mitbürger. ;)

"Ich verdiene immer weniger" sagt doch kein Mensch.

"Ich kaufe immer mehr" sagt zwar auch niemand. Faktisch jedoch werden Dinge gekauft, die man bei genauerer Betrachtung nicht braucht.

Kommen wir zurück zu deinem Mercedes. Verkauf ihn und kauf dir ein sparsames umweltfreundliches Auto und fahr ab und zu auch mal mit dem Radl. Dann bist du Vorbild für umweltbewußtes Verhalten und ich schätze das.;)

Wenn es denn unbedingt ein Mercedes sein soll, dann kauf dir was kleines aus diesem Hause.



Im übrigen brauchst du auch keine so große Wohnung. Da du eh noch lange Zeit meist alleine leben wirst, reicht ein Appartement für dich aus. Das Rauchen sollst du ja nicht nur wegen dem Kostenfaktor aufgeben, sondern schon aus Gründen der Gesundheit. Wenn dir schon deine eigene egal ist, dann schon wegen der gesundheitsschädlichen Kinderarbeit bei der Tabakente. :)

grüsse

jürgen
 

Heiko705

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#29
Mojen @Heiko705 ,

deene Worte: Jeder (und nun wirklich jeder) weiß, dass die Steigerung der Löhne mit der allgemeinen Preissteigerungsrate nicht mithalten kann.

Pardon, für Deutschland zumindest gilt dies sicherlich nicht mehr seit Jahren!
Schau mal auf die Tabelle oben, Seite 2 von 2: https://www.destatis.de/DE/Publikat...dustriePDF_0160007.pdf?__blob=publicationFile
In D ist es seit 2012 ungebrochen genau andersrum.


Gruss

Gerd
Erstaunlich, erstaunlich. Die Erhöhung der Löhne soll also größer sein als die Preissteigerungsrate. Auf manche Bereiche mag das zutreffen, auf viele aber sicher nicht. Vielleicht verfälschen hier auch Großverdiener die Statistik, bei denen das vielleicht der Fall ist. Mit Statistiken ist das ja sowieso immer so eine Sache. Zumindest Claus-Jürgen scheint die Dinge mehr oder weniger so zu sehen wie ich. Ich glaub', ich arbeite in der falschen Branche.

Fakt ist, wenn ich die Preissteigerungen mancher Artikel in den letzten Jahren sehe, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Da kann man schon Bedenken haben, ob man sich in ein paar Jahren auch noch alles leisten kann. Dies trifft vielleicht nur auf manche Artikel oder Dienstleistungen zu, wobei andere die Statistik dann wieder "rausreißen". Im Großen und Ganzen werden wir sicher nach wie vor zurechtkommen. Ich würde mich auch niemals beschweren. Nur, dass alles laufend billiger wird und ich mir laufend mehr leisten kann, das sehe ich einfach nicht. Vielleicht ja auch wirklich nur ganz langfristig gesehen. Dass der Wohlstand heute größer ist als noch vor 50 Jahren, will ja keiner bestreiten. Ich mache wohl irgendwas falsch.
 
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jadran

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#30
Heiko,

klar sehe ich auch so, damit entfällt die Lohnerhöhung, warum machen die Gewerkschaften auch so ein spiel, Mindeslohn auch abschaffen, ist ja alles viel zu billig.

man, man, man.

wir machen alle etwas falsch.

jadran
 

nihil-est

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#31
Mojen @Heiko705 ,

na klar ist es je nach Branche etwas anders mit der Lohnentwicklung. Gar keine Frage.

Ich glaube aber auch Du siehst das Totalpaket etwas seltsam. Der Blickwinkel ist m.E. falsch.

Weil Steuern&Abgaben etc exorbitant steigen hast Du ja vom Mehreinkommen unterm Strich gesehen weniger Netto bzw. eine viel kleinere Steigerung deines Einkommens.

Obendrein, nochmalig Branche. Geldwerte Tarifabschlussbestandteile werden ja auch evtl. mit eingerechnet.
Beispiel 1: 39 Stunden Woche bei vollem Lohnausgleich. Du hast statt Geld direkt einen Gegenwert in Freizeit erhalten.
Beispiel 2: " Demographische Faktoren " . Du hast statt direkt Geld eine Ansparung durch Arbeitgeber auf die Rente per Versicherung, nur der AG zahlt.
Beispiel 3: Anhebung Jahresurlaubsanspruch um 1 oder 2 Tage.

Unabhängig der Branche sind innerhalb eines Flächentarifvertrages natürlich oftmals MA in Firmen mit Haustarif ( VW/BMW/3M ) viel besser gestellt.

Gruss

Gerd
 

nihil-est

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#32
Kurzer Nachtrag.

Einmal weg vom Branchendenken oder auch Tarifvertrag.
Sein Einkommen kann man durch Qualifikation selber steigern! Eigeninitiative
Du kommst halt in eine höhere Lohngruppe rein.

So zumindest ist es mir ( hier war ein Zeitraum 15 Jahre genannt ) ergangen. Gleich 2 E-Stufen ging es hoch und an sich ist der nächste Schritt es AT ( Aussertariflicher MA ) zu werden. Das Arbeitgeber auch Leistung bezahlen dürfte an sich jede/r wissen.

Immer mehr Arbeitgeber zahlen übrigens auch Jahresprämie wenn das Geschäft gut läuft. Hunderttausende AN bekommen durchaus (brutto(!), netto rafft die Steuer den grössten Batzen ) 5.000€ bis 10.000€ ( VW, Porsche, Audi.....). Dazu unterdessen sicherlich Millionen AN unter 5.000€.

Gruss

Gerd
 

Heiko705

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#33
Mojen @Heiko705 ,

na klar ist es je nach Branche etwas anders mit der Lohnentwicklung. Gar keine Frage.

Ich glaube aber auch Du siehst das Totalpaket etwas seltsam. Der Blickwinkel ist m.E. falsch.

Weil Steuern&Abgaben etc exorbitant steigen hast Du ja vom Mehreinkommen unterm Strich gesehen weniger Netto bzw. eine viel kleinere Steigerung deines Einkommens.

Obendrein, nochmalig Branche. Geldwerte Tarifabschlussbestandteile werden ja auch evtl. mit eingerechnet.
Beispiel 1: 39 Stunden Woche bei vollem Lohnausgleich. Du hast statt Geld direkt einen Gegenwert in Freizeit erhalten.
Beispiel 2: " Demographische Faktoren " . Du hast statt direkt Geld eine Ansparung durch Arbeitgeber auf die Rente per Versicherung, nur der AG zahlt.
Beispiel 3: Anhebung Jahresurlaubsanspruch um 1 oder 2 Tage.

Unabhängig der Branche sind innerhalb eines Flächentarifvertrages natürlich oftmals MA in Firmen mit Haustarif ( VW/BMW/3M ) viel besser gestellt.

Gruss

Gerd
Wenn ich Deiner Argumentation folge, heißt das doch, dass die Statistiken durch höhere Steuern oder geldwerte Vorteile geschönt werden, da diese auch noch enthalten sind, ich also am Ende nicht wirklich mehr Geld in der Tasche habe und mir folglich auch nicht immer mehr leisten kann, wie Du (und Mario) ja zuvor behauptet hast.
 

jadran

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#34
wenn ich das lese, bekomme ich zustände.

der sich mit einem 400 € Job über Wasser hält, kann sein Einkommen steigern, durch 3 -4 x 400,00 € Job, damit kommt er ja dann zurecht.

selten habe ich diese Art gelesen, noch weniger verstanden, so muss man auch denken.

hatten wir das nicht vor wenigen tagen in der Politik?

Jadran
 

jadran

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#36
nicht in jedem betrieb kann man sich durch betriebsinterne Schulungen hocharbeiten, auch muss die stelle vorhanden sein.

falsch vor wenigen tagen wurde das von Politikern so vermittelt .

hat ein Minijobber keine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung, kann er mehrere 450,00 € Minijobs nebeneinander ausführen, wenn er insgesamt nicht mehr als 450,00 € verdient. überschreitet er die Verdienstgrenze insgesamt, sind alle Jobs versicherungspflichtig- und damit keine Minijobs.

also ein reicher Mann.

Jadran
 

Luppo

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#37
Ein reicher Mann, der sich mit mehreren Jobs über Wasser halt.
Sorry, Jadran, du schreibst Mist.
 

jadran

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#38
und du weist nicht was du von dir gibst.

sollst mal nachdenken, wie kann einer der mehrere mini Jobs macht, ein reicher mann sein.

Jadran
 

nihil-est

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#39
Zumindest in D haben wir 1 Millionen freie Stellen: http://www.spiegel.de/wirtschaft/so...-in-deutschland-sind-unbesetzt-a-1135599.html

Es dürfte kaum einen Schulbezirk in ganz D geben wo Rektorenstellen, stelv. Rektor unbesetzt sind. Für das bisserl mehr Geld macht die Arbeit aber kein Lehrer. Sind auch nur gut 450€
Handel, es finden sich nicht genügend Verkäuferinnen/Verkäufer welche Erstverkäuferin oder auch stelv. Filialleitung machen wollen. Auch hier reden wir über 450€

450€ im Erstjob sind doch gar kein grosses Problem, zur Not wechselt man halt innerhalb der Verwaltung, Firma, Behörde usw sein Tätigkeitsfeld. Dazu muss man nicht einmal seinen Arbeitgeber wechseln. Im Gegenteil, der bezahlt ja sogar die Qualifikation ( falls erforderlich )!

Warum also bitte sollte die unterbezahlte Verkäuferin jeden Sonntag als Kellnerin im 450€-Minijob nebenbei arbeiten statt als stelv. Filialleitung?
 
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