Freud‘ und Leid von Ferienhausvermietern in Kroatien

Kastela

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#21
Bei den großes Portalen stimmt oft die Lage der Häuser nicht.Das habe ich per Zufall gesehen.
Wir sind nicht in diesem Portal und per Zufall gesehen, wenn man die Satelitenkarte anklickt,war unser Haus mit dem Zeichen vom Portal vermerkt.Klickte ich es an,wurde ein anderes Haus gezeigt also dieses welches buchbar ist.
Ich habe diesem Portal eine Mail geschickt das sie dieses sofort ändern sollen aber keine Antwort erhalten.:mad:
Sowas passiert wohl auch oft.
 

Heiko705

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#22
Stornomöglichkeiten bis zu einem Tag vorher können sich nur Hotels leisten. Ich finde das extremst unfair, noch dazu wo mir letztens ein Gast stolz erzählt hat, dass er sechs (in Zahlen 6) Buchungen vorgenommen hat, und dann kurz vorher einfach fünf storniert hat, weil er ja flexibel sein wollte.

Was soll man da noch sagen?
Also, das ist schon an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten. Ein normaler Mensch kommt gar nicht auf eine solche Idee.
 

Marius

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#23
Da ist ja nicht das Internet schuld, schuld sind Firmen, die solche Stornomöglichkeiten anbieten. Zwar ursprünglich in einem verbraucherefreundlichen Sinn gedacht, aber viele nützen das dann halt aus. Die Menschen kommen auf die sonderbarsten Ideen...
 

burki

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#24
Also, das ist schon an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten. Ein normaler Mensch kommt gar nicht auf eine solche Idee.
Das scheint aber Gang und Gäbe zu sein.
Die Vermieter mit solchen Anbieter meinen, die Hoffnung einen Urlauber so zu erwischen gehe schon gut.
Dabei sieht das Geschäft nach Saisonabschluss eher mies aus.
Mir ist solche Buchung bei meinem Mai-Urlaub ebenfalls in die Quere gekommen, Der Vermieter musste statt einer Wochenbuchung eine Tagesbuchung in Kauf nehmen.
Anmeldungen/Buchungen über Booking sind Pflicht, die muss er nehmen und auch das kurzfristige Storno dann schlucken.

An Dreistigkeit von Mietern/Urlauber ist das kaum zu überbieten, bald wird es dann von Urlaubern mit solchem Verhalten "schwarze Listen" geben - zu recht!

burki
 
J

Jackman

Guest
#25
Der Fluch des Internets.
Früher ist man ins Reisebüro und hat einmal gebucht.
Heute surfen einige durch Dutzende von Portalen und buchen solange, bis sie selbst nicht mehr durchblicken.
Alles krank.
Fluch und Segen ;)
Das es hier sicher kranke Auswüchse gibt, prangere ich natürlich an.
Vermieter bieten nach eigenem Ermessen dieses kostenlose Stornomöglichkeit auf den Portalen an, um konkurrenzfähiger zu sein.
Sie könnten es auch bleiben lassen und die Karte wird dann bei Buchung sofort belastet, aber es buchen dann wohl auch weniger Leute.
Und wenn dies rechtlich möglich ist, wird es von manchem Urlauber leider mehr als missbraucht und ausgenutzt.
Das man auch hier fair bleiben sollte, wird sicher niemand verneinen.
 

Luppo

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#26
Angesichts der explosionsartigen Zunahme von Privatwohnungen muss sich das ganze Thema noch einspielen. Es fehlt die Erfahrung im Umgang mit solchen Dingen.
Wir werden uns wohl auch beim Thema Buchen von der Leichtigkeit und Problemlosigkeit in der Vergangenheit verabschieden müssen. Zu meinen Porec-Zeiten habe ich per Mail gebucht, kurze Bestätigungsmail, ohne Anzahlung runtergefahren, die Schlüssel in Empfang genommen, und irgendwann während des Urlaubs die Pässe geholt und bezahlt. Allerdings war das immer in der gleichen Agentur.
Andererseits machen es die Fluggesellschaften und Pauschalreiseanbieter vor.
Anzahlung bei Buchung 40%, Storno gestaffelt, meinetwegen bis 8 Wochen vorher kostenfrei, bis 4 Wochen vorher die 40%, danach gibt es kein Geld zurück.
Wer sich dagegen absichern will, muss eine Reiserücktrittversicherung abschließen, am besten gleich bei der Buchung.
Die vollständige Zahlung bei Buchung sehe ich kritisch. Es wird nicht an ein Unternehmen mit Sicherungsschein bezahlt, sondern an einen unbekannten Privatmann oder unbekannte Agentur.
Die Kaution hingegen halte ich für hinnehmbar. Immerhin übernimmt man die Verantwortung für Inventar und Technik, da ist es recht und billig, dafür zu haften.
 

nihil-est

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#27
Aber natürlich ist ein Storno auch am Anreisetag noch möglich. Krankheit/Unfall sind hier die Klassiker. Ebenso, Flug abgesagt, verschiebt es sich mal um einen Tag oder so. Dahinter verbirgt sich also keineswegs eine Dreistigkeit der Urlauber.
Als ob alle Urlauber unterdessen Serienunholde sind, keineswegs.
Übrigens, zu meiner Urlaubszeit die letzten 5 Jahre in Kroatien hatte ich exact gar keinen erlebt.

Kleine Vermieter, herjeh, über´s ganze Jahr umgelegt kommen die doch kaum auf 20%-30% Belegung. Davon können die im Haupterwerb doch gar nicht leben.

Klar kann man so eine Belegungsquote steigern wenn man sich einer Agentur oder gar einem Discounter anschliesst. Verständlich. Doch dann kommen eben auch Hintz&Kuntz.

Gehe ich von meinen persönlichen Beweggründen aus, so achte ich denn doch schon auf ein paar Eckpunkte. Betrifft Privatvermieter.
- sprechen wir eine gemeinsame Sprache? ( wir derer 5 an der Zahl )
- nicht ganz so wichtig, gibt es evtl. eine dt. Kontoverbindung
- da wir Flugreisende sind: Gibt es einen Flughafentransfer ( Limitierender Faktor für uns )
- ein paar weitere Kleinigkeiten

Leider, Servicegedanke, wird oft beispielsweise gar kein Flughafentransfer angeboten. Dieser Transfer darf übrigens, je nach Entfernung zum Flughafen, gerne mit Kosten verbunden sein.
Ein zumindest Angebot ( wie auch immer geregelt ) bieten sogar Veranstalter oder Katalogurlaubsanbieter nicht immer mit an!

Attribute wie Pool, Strandliegen usw können uns nicht hervorlocken.

Daher, wir sollten zum Ursprungsartikel einmal da etwas trennen. Erwartungshaltung der Touristen, eingehend mit den ( üblichen? ) " Katalogwerbungen/Internetwerbungen ". Klar sind es nur 5 Minuten bis zum Strand.....Edwin Moses würde es schaffen so er auch über die Autobahn sprintet unwesentlich überzogen dargestellt.

Der kleine ehrliche Vermieter wird durch Service schon seine Stammkundschaft erzielen. Erreichen aber leider die Masse nicht immer!

Ich glaube stark ( @Luppo ) regte zuletzt noch einmal hier im Forum an den Kreis der Anbieter zu erweitern. Dieser ist elitär klein gehalten, leider, stimmt. Auch dortig übrigens werde ich beispielsweise bei meinen Kriterien nicht unbedingt reichhaltig fündig.


--->Sprengt es den Rahmen? Nein, ich glaube nicht.
Wie wär´s mal mit einer Umfrage im Forum was wir Touristen denn in Kroatien überhaupt als Anforderungsprofil FeWo so ansehen???? ( Wir haben an sich definitiv nur " gestittete " Touristen in den eigenen Reihen**** ).
Ich meine ja nur. Warum sollte ein potentieller Anbieter 10.000€ in einen Pool investieren...und kein zusätzlicher Gast kommt.... wenn dieser mit einer simplen ( kostenneutralen ) Dienstleistung wie Flughafentransfer 20 neue Gäste auch in der Nebensaison über´s Jahr machen kann. Dies einmal als Denkansatz.

Gruss in die Runde


Gerd

****.......ja, so ein Nordlicht ;););) hat es auf mich abgesehen. Warte ab Kerle, dauert nicht mehr lange :):):):)
 

Marius

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#28
Vermieter bieten nach eigenem Ermessen dieses kostenlose Stornomöglichkeit auf den Portalen an, um konkurrenzfähiger zu sein.
Sie könnten es auch bleiben lassen und die Karte wird dann bei Buchung sofort belastet, aber es buchen dann wohl auch weniger Leute.
Das geben meines Wissens die Anbieter vor, sonst gibt's halt einfach keinen Vertrag.
Bei booking.com weiss ich nicht, wie gross da die Wahlmoeglichkeiten sind, hatte noch keine Lust mich dort zu listen, gerade deswegen.
 

Mick

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#29
Da Adria24 ja Geschichte ist, sollte man in der Tat darüber nachdenken, ob es zumindest nicht den Forenmitgliedern erlaubt wird, auf entsprechende Anfragen ihre Empfehlungen bezüglich Fewos abzugeben. Auch gerade wegen den persönlichen Erfahrungen.

Ich fahre auch seit über 20 Jahren regelmäßig nach Kroatien und habe so einige tolle (und auch nicht so tolle) Appartments und Wohnungen gefunden. Nur leider durfte ich die hier nie öffentlich weiterempfehlen (oder abraten).

Drum wie gesagt: Der Forenbetreiber existiert nicht mehr, das kommerzielle Interesse ist also weg, auch gibt es keine Konkurrenzsituation mehr. Da sollte man die Regeln überdenken. ;-)
 

Marius

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#32
Einen Pool um € 10.000,-?
Da haben wir vor 15 Jahren schon mehr für unseren Pool bezahlt. Das kannste knicken! :)
 

claus-juergen

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#33
Einen Pool um € 10.000,-?
Da haben wir vor 15 Jahren schon mehr für unseren Pool bezahlt. Das kannste knicken! :)
Hallo Marius,

Doch, das ist in Kroatien schon machbar. Folienbecken und nicht allzu aufwändige Baggerarbeiten vorausgesetzt. Es kommt natürlich dann auch noch auf die Form, Größe und evtl Zubehör wie Unterwasserscheinwerfer oder automatische Entkeimung durch Brom oder Chlorschleuse an.

Vieles rund um den Pool ist auch heute billiger als noch vor 15 Jahren.

Grüße

Jürgen
 
J

Jackman

Guest
#34
Bei booking.com weiss ich nicht, wie gross da die Wahlmoeglichkeiten sind,
Ich weiß nicht wie hoch die geforderte Provision des Portals ist, im TV hörte man schon üble Mutmaßungen diesbezüglich.

Aber unser Beispiel im Mai: Der Eigner von Hotel Ruza / Novi Vinodolski hatte sämtliche Möglichkeiten gelistet,
ich habe auch beide Möglichkeit aus Gründen ;) gewählt:
Zwischenübernachtung ANREISE, 2 Pers.-Zimmer/Balkon/Meerblick/Frühstück ca. 36,- ,Kartenbelastung sofort, OHNE Stornomöglichkeit.
Zwischenübernachtung ABREISE, da wir vorher nicht wussten ob wir da nochmal zwischenübernachten wollten, Zimmer gebucht MIT
Stornomöglichkeit, das kostete aber dann eben ca. 40,-.

Diese Vorgehensweise finde ich für beide Parteien gut:
Der Vermieter lässt sich das "leere Betten Risiko durch Stornos" entsprechend durch Preisaufschläge vergüten,
der Mieter ist so flexibel wie möglich bei seiner Wahl, will er günstigst, zahlt er aber auch sofort und trägt sein no-show-Risiko allein.
 

Marius

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#35
Aber bei einem Storno einen Tag vorher, weil dir vielleicht eine andere Route eingefallen ist, kriegt er nichts, oder? Wo ist denn da die Vergütung des Risikos?
Grundsätzlich ist jemand, der bis zum letzten Tag stornieren können will, eh schon verdächtig, finde ich.
Genau so hat das ja mein Gast mit seinen 6 Buchungen gemacht. Dem ist doch völlig egal, wie hoch der "Risikoaufschlag" der anderen 5 Vermieter war. :)

Naja, egal, in so einem Punkt gehen die Interessen halt auseinander, aber man sollte trotzdem fair zueinander sein.
Bei einem Hotel wär's mir ja egal, aber bei einem privaten Vermieter, der womöglich schon mehreren Interessenten abgesagt hat, weil schon vermietet, dann am letzten Tag absagen, weil einem halt was anderes eingefallen ist, also naja, da sage ich jetzt lieber nicht, was ich davon halte. :)
 

nihil-est

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#36
Nö, @Marius

Deene Worte: Grundsätzlich ist jemand, der bis zum letzten Tag stornieren können will, eh schon verdächtig, finde ich

Grundsätzlich?

Dazu einen Schwank auch aus unserem Leben.

Am Vortag der Abreise zu unserem 2. Krotienurlaub hat unser Kurzer statt den Fussball einen Baumstumpf mit seinen Fussballschuhen getroffen.
Also ab zum Arzt. Logo!

Der Fuss war zum Glück nur geprellt und nicht gebrochen. Der Arzt hat einer Reise nach Kroatien zugestimmt. ( War ein wunderbarer Urlaub )

Hypothetisch....zum Glück, folgend

Jemand bekommt kurz vor Reiseantritt die Diagnose Krebs. ( Ich will den Teufel nicht an die Wand malen )

Mit deenem grundsätzlich liegst Du durchaus falsch.


Doch, auch Touristen haben nachvollziehbare Gründe auch am letzten Tag den Urlaub abzusagen ( Haftung/Rechtsansprüche unbenommen ).

Mit der Vokabel - überlege selbst grundsätzlich - liegst Du falsch in der Realität.

Gruss

Gerd
 

Luppo

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#37
Die Gründe für ein Storno mögen vielfältig sein, nichtsdestotrotz ist mit dem Vermieter ein gültiger Zeitmietvertrag zustande gekommen.
Bei Werkverträgen z. B. regelt das BGB eindeutig, dass bei Nichtabnahme bzw. Stornierung der Werkleistung Schadenersatz zu leisten ist. Dieser bemisst sich nach der Auftragssumme abzüglich der eingesparten Aufwendungen auf Auftragnehmerseite (Vermieter), auch entgangener Gewinn genannt.
Kann allerdings der Auftraggeber nachweisen, dass der Auftragnehmer einen anderen, adäquaten Auftrag anstatt dessen ausführen kann, verwirkt der Anspruch des Auftragnehmers auf entgangenem Gewinn.
Letztendlich ist es beim Zeitmietvertag nicht anders. Das Appartment steht zur Verfügung, ob es genutzt wird ist Auftraggebersache (Mieter). Storniert er, schuldet er dem Vermieter den Buchungswert abzüglich ersparte Kosten (Bewirtschaftung des Appartments, Strom, Wasser, Reinigung, Internet, Wäsche, evtl. Vermittlerprovision), es sei denn, der Vermieter vermietet an einen Dritten zu gleichen Konditionen.
Um die Rechnung zum entgangenen Gewinn sich zu ersparen und den Nachweis der Weitervermietung, werden Pauschalen vereinbart, die sich üblicherweise in einem Anteil an dem Buchungswert bemessen.
Soweit der Jurist in mir... :)
Achja, neckischerweise sieht das BGB vor, dass der Auftraggeber ersteinmal den vollen Auftragswert zu bezahlen hat und dann darf über die ersparten Kosten gestritten werden, die dann wieder zu erstatten sind. Wenig praxisgerecht, wie ich finde.
 
J

Jackman

Guest
#38
Aber bei einem Storno einen Tag vorher, weil dir vielleicht eine andere Route eingefallen ist, kriegt er nichts, oder? Wo ist denn da die Vergütung des Risikos?

Genau so hat das ja mein Gast mit seinen 6 Buchungen gemacht. Dem ist doch völlig egal, wie hoch der "Risikoaufschlag" der anderen 5 Vermieter war. :)


Bei einem Hotel wär's mir ja egal, aber bei einem privaten Vermieter,
Grundsätzlich widerspreche ich Dir ja nicht.

Nur zur Erläuterung:

Vergütung des Risikos, damit meine ich, der Vermieter hat mit dem von ihm berechneten Aufschlag wohl eingerechnet,
wieviele Stornos pro 10 Gästen er wohl kassiert - und das eben eingepreist, prozentual.
Wenn von 10 Gästen im Schnitt einer storniert, dann hat er trotzdem dasselbe raus, bei 40,- statt 36,- Preis pro Nacht.

Obwohl sich das Ruza "Hotel" nennt, ist es ein Kleines mit wenigen Zimmern, geführt von einer jungen kroatischen Familie + Bruder + Mama (Küche),
welche den Bau von einem Russen der Duma gemietet hat, der einfach keinen Bock hat dies selbst zu führen oder weiter zu investieren.
Sie haben einen längerfristigen günstigen Mietvertrag geschlossen, der es der Betreiberfamilie erlaubt,
selbst wenigstens jedes Jahr ein wenig zu investieren. Wir waren letztes jahr schon länger bei denen, die sind einfach herzlich, mit Herz und Verstand
bei der Sache ... vergleichbar mit Privatvermietern. Ich denke die sind bei booking, weil es Ihnen die Leerstände füllt, die Konkurrenz in Novi und Crkvenica ist immerhin recht groß. Man kann aber auch einfach so auftauchen oder vorher anrufen. Oh, hab ich weit ausgeholt ;)

Der Gast, der 6 FeWos bucht, um 5 zu stornieren, sollte natürlich schnellstmöglich in Behandlung :confused:
 

Heiko705

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#39
Grundsätzlich

hat in der Rechtssprache eine andere Bedeutung, als in der Umgangssprache. In der Umgangssprache wird es meist im Sinne von "ausnahmslos" gebraucht (z.B. "grundsätzlich nicht" = "nie", "auf keinen Fall"); dagegen bedeutet "grundsätzlich" in der Rechtssprache: Vom Grundsatz her, aber mit Ausnahmen, also: "in der Regel".


Quelle: http://www.rechtslexikon.net

Jetzt ist eben die Frage: Welches "grundsätzlich" meint Marius? Meint er das "grundsätzlich", wie es in der Rechtssprache gebraucht wird (und wie es meinem Gefühl nach auch richtig angewandt wird), dann gebe ich ihm Recht, denn in der Regel ist jemand, der bis zum letzten Tag noch stornieren können möchte, wirklich verdächtig, aber es gibt auch nachvollziehbare Gründe für ein solches Verhalten.
 

Marius

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#40
Ach, jetzt nagelt mich doch nicht am Wörtchen "grundsätzlich" fest! :)
Ok, ich ziehe dieses Wort zurück und ersetze es durch das vorgeschlagene "in der Regel". Ich muss bei diesem Thema wohl ein bisschen bedächtiger formulieren! ;-) :-D
 
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